Sonnenblumenkerne

Die Sonnenblume im engeren Sinne (Helianthus annuus) ist eine Art aus der Gattung der Sonnenblumen (Helianthus) innerhalb der Familie der Korbblütengewächse (Asteraceae).

In vielen Sprachen taucht im Namen der Sonnenblume das Wort Sonne auf, auf englisch heißt sie Sunflower, auf spanisch Girasol und auf französisch Tournesol. Girasol und Tournesol bedeuten soviel wie "die sich nach der Sonne dreht". Diese Eigenart der Pflanze, sich immer dem Sonnenlicht zuzuwenden, nennt man Heliotropismus. An sonnigen Tagen verfolgt die Knospe die Sonne auf ihrer Reise entlang des Himmels von Ost nach West, während sie nachts oder in der Morgendämmerung auf ihre nach Osten gerichtete Position zurückkehrt.

Ab dem 17. Jahrhundert verwendete man die Kerne für Backwaren oder geröstet als Ersatz für Kaffee und Trinkschokolade. Erst seit dem 19. Jahrhundert wird sie auch als Ölpflanze genutzt. Heute werden die Samen der Sonnenblumen, besonders in China, Russland, dem Orient, den Vereinigten Staaten und Europa als "Imbiss" gegessen sowie als Vogelfutter verkauft. Ebenso werden die Samen auch direkt zum Kochen und als Zugabe zu Salaten verwendet.

Die zahlreichen Kerne befinden sich in der Mitte der Sonnenblume. Durch deren Inhaltsstoffe von über 90 % ungesättigten Fettsäuren, Vitamin E, Vitamin D, Vitamin K, Vitamin B, Vitamin A, Vitamin F, Karotin, Kalzium, Jod und Magnesium sind die Sonnenblumenkerne sehr gesund. Das Öl der Kerne stärkt Herz und Kreislauf, sorgt für starke Knochen, dient der Vorbeugung gegen Zahnfleischbluten und Parodontose.

In der russischen und ukrainischen Volksmedizin wird das Ölziehen als ein uraltes Heilmittel vorwiegend mit Sonnenblumenöl durchgeführt. Diese Methode wird zur Entgiftung und Entschlackung des Organismus angewandt.



Quelle: Wikipedia
      


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